Hiob 1,21b 6. Dezember 2007
“Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen; der Name des Herrn sei gelobt!”
Schon erstaunlich, dass man das sagen kann! Hiob hatte einen großen Reichtum, den er ziemlich rasch wieder verloren hatte! Nicht nur das, nein er verlor sogar noch seine Freunde und Familie und wurde schwer krank. Und trotzdem konnte Hiob sagen: “Der Name des Herrn sei gelobt!”
Es fällt leicht Gott zu loben, wenn man grad ‘ne sehr angenehme Phase durchlebt. Doch geht man durch so eine miese Situation wie (u.a.) Hiob kommen doch eher so Gebete wie “Warum hast du mich verlassen?” oder “Mach, dass es schnell aufhört!” zu stande.
Ich will nicht sagen, dass ich z.Z. eine harte Zeit durchleben muss -zwar hält sich mein Reichtum in Grenzen, aber meine Familie ist noch ziemlich fit und Gott hat mir mehr Freunde geschenkt, als dass ich welche verloren hätte (steht ca. 10:0
) , doch wünsche ich’s mir auch dann Gott anbeten und loben zu können, wenn es mir sehr schlecht geht -und damit meine ich jetzt nicht so was wie Migräne, nicht mit Freundin zusammen kommen, gewünschte Ausbildungsstelle nicht bekommen oder so (auch wenn es mir dann manchmal schon schlecht genug geht
).
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